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TEK Düsen

TEK Düse

ILEC ist Hersteller von Düsen zur Totalenergiekompensation der Segelflugzeugvariometer. Diese Zweilochversion ist weltweit in mehr als 6000 Segelflugzeugen eingebaut. ILEC Düsen sind eine Eigenentwicklung mit ausführlicher Erprobung im Windkanal und im Flugzeug. Die außergewöhnliche Unempfindlichkeit gegenüber Schieben des Flugzeugs und Böen, sowie das geringe „Rauschen“ des Meßsignals zeichnen diese Düse aus. Daraus resultiert eine sehr ruhige Variometeranzeige, insbesondere beim Kreisen im Aufwind, wo sich zeitweises Schieben wegen der Turbulenz nicht vermeiden lässt.

ILEC hat folgende TEK-Düsen im Sortiment:

Diese Düsen sind hergestellt aus einer hochfesten Aluminiumlegierung, deren Oberfläche zum Schutz vor Korrosion mit einer Eloxalschicht versehen ist. Durch das geringe Gewicht neigt diese Düse weniger zu Schwingungen als Düsen aus Messing, rostfreiem Stahl oder anderen schwereren Metallen.

Jede Düse besteht aus drei Teilen: den Meßkopf mit den zwei Bohrungen, dem Düsenrohr und dem Anschlußstück mit einer O-Ring Abdichtung. Der Anschluß ist lieferbar mit 6-mm und 8-mm Durchmesser.

Die Düse wird einfach in die Aufnahme gesteckt. Der O-Ring dichtet ab, es ist kein Abkleben notwendig. Nach der Landung wird die Düse einfach abgezogen und sicher aufbewahrt. Als Standarddüsen stehen drei Typen zur Auswahl: Zur Montage am Seitenleitwerk ein etwa 500 mm langes, waagrechtes Rohr. Zur Montage auf dem Rumpf im Abstand von mindestens einem Meter hinter der Flügelendleiste ein etwa 350 mm langes, senkrechtes Rohr. Diese Düsen sind lieferbar mit Zweilochkopf und einem Anschluß von 6mm oder 8mm Durchmesser. Eine extra lange Düse mit 900 mm Länge für die Leitwerkmontage ist lieferbar für Flugzeuge mit sehr großem Höhenleitwerk wie beispielsweise Flugzeuge der Offenen Klasse. Letztere ist jedoch nur lieferbar mit einem 8mm-Anschluß.

Der Einbau von ILEC Totalenergiedüsen

Montage der Düsen: Normalerweise ist an den neueren Flugzeugen ein Messingrohr mit einer Bohrung von 6- oder 8mm zur Aufnahme der Düse, entweder oben an der Seitenflosse oder auf dem Rumpf angebracht. Wo nicht, sollte man eine solche Aufnahme anbringen. Ein Messingrohr mit 8mm Bohrung und Schlauchanschluß ist hierzu von ILEC unter der Bezeichnung Einbauadapter für TEK-Düsen lieferbar.

Wird die Aufnahme in der Seitenflosse angebracht, sollte sie bei einem T-Leitwerk so hoch gesetzt werden, daß der Düsenkopf möglichst in die Symmetrieebene des Höhenruders kommt. Auch beim Kreuzleitwerk ist der Einbau am oberen Ende der Höhenflosse zu empfehlen. Eine Position auf halber Höhe der Seitenflosse ist normalerweise sehr schlecht wegen der Beeinflussung durch das Höhenruder, und noch schlimmer, durch den verwirbelten Nachlauf des Flügels. Zur Ausrichtung der Düse ist das Flugzeug wie bei der Wägung in die Normalfluglage zu bringen, und dann die Düse waagrecht einzubauen.

Den besten Einbauort auf der Rumpfoberseite hinter der Flügelendleiste kann man praktisch nicht voraussagen, er muß durch Probieren herausgefunden werden. In den meisten Fällen liegt er bei etwa einem Drittel des Abstands Flügelendleiste - Seitenflosse hinter dem Flügel. Die Achse der Düse sollte möglichst senkrecht zu den Stromlinien, d.h. praktisch senkrecht zur Rumpfkontur stehen.

Pflege der Düse: Die Kupplung sollte immer leicht eingefettet sein, z.B. mit Vaseline®. Vor dem Einführen der Düse sollte man sich vergewissern, daß die Kante der Düsenaufnahme abgerundet ist, da sonst leicht der O-Ring zerschnitten werden kann. Innen sollte die Düsenaufnahme möglichst glatt sein, eventuell mit einer 6mm- bzw. 8mm-Reibahle (Toleranz H7) nacharbeiten.